LifeTime Journal

Deutschlands modernste Arztpraxen: Gynäkologe Dr. Lutz Rathmer im Interview

Dr. med. Lutz Rathmer ist Gynäkologe und leitet seit 2005 die Praxisklinik Winterhude in Hamburg. Seit mehr als 30 Jahren bietet die Praxis die komplette Medizin für Frauen an. Dazu gehören Krebsvorsorge mit Brustultraschall, Schwangerenvorsorge mit Pränataldiagnostik und Hebammen-Sprechstunde sowie alle gynäkologischen Operationen.

Herr Dr. Rathmer, wie nutzen Sie LifeTime?

Als Gynäkologe arbeite ich vor allem im pränatalen Bereich. Bei uns geht es entsprechend primär um die Vermittlung von Bildern im Bereich der Schwangerenvorsorge. Diese haben wir bisher entweder ausgedruckt oder digital per E-Mail unseren Patienten mitgegeben. Letzteres ist umständlich und beinhaltet mehrere Schritte. Mit LifeTime funktioniert dieser Prozess deutlich besser. Besonders für unsere Patientinnen ist es angenehm, auf diesem Wege Bilder im Rahmen ihrer Schwangerschaft bei sich zu tragen. So können sie diese bei Bedarf aller Welt sofort zeigen.

Warum haben Sie sich als Gynäkologe dazu entschieden, eine App wie LifeTime in Ihrem Praxisalltag zu integrieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass es ein richtiger Schritt ist, Praxisabläufe zu digitalisieren. Wir in Hamburg-Winterhude haben zum einen gesundheitsbewusste, zum anderen mobile Patienten, die keine Lust mehr haben, ihre Unterlagen auf Papier mitzunehmen. Sie sind es gewohnt, alles digital bei sich zu tragen und autonom über ihre Unterlagen zu verfügen. Sie wollen nicht Krankenkassen oder anderen bürokratische Institutionen entscheiden lassen, ob sie ihre Unterlagen bekommen oder nicht. Patienten sind daran interessiert, dass sie ihre Gesundheitsdaten auf einfachem Wege bekommen und alles transparent ist.

Was meinen Sie, woran es liegt, dass Transparenz für Patienten bisher noch nicht ausreichend gegeben ist?

Es sind viele Instanzen bei diesem Prozess beteiligt, was blockierend wirken kann. Dabei ist der Großteil der Patienten schon viel weiter. Früher hat der Arzt alleine entschieden, ob der Patient seinen Befund sehen darf. Diese Zeiten sind vorbei. Patienten haben ein verdientes Anrecht, über die eigenen Daten zu verfügen. Es kann sein, dass sie die Befunde falsch interpretieren, weil sie sich auf Dr. Google stürzen und versuchen, Fachbegriffe nachzuschlagen. Dabei können Missverständnisse entstehen. Dennoch ist die Zeit vorbei, in der nur der Arzt über die Befunde verfügt und der Patient die Befunde oder OP-Berichte nicht selber besitzen darf.

Wie ist Ihre Praxis in punkto Digitalisierung aufgestellt?

Wir sind seit 15 Jahren eine papierfreie Praxis. Wir haben alle Befunde in elektronischer Form in einer Kartei. Wenn eine Patientin ihre Befunde haben möchte, werden sie elektronisch übermittelt. Die Ausnahme ist, wenn der Patient ausdrücklich eine gedruckte Variante wünscht. Diesbezüglich haben wir uns gegenseitig erzogen. Die Patienten fordern digitale Versionen und uns erleichtert es die Arbeit. Auch für die MFAs, die weniger Sekretärinnen-Arbeit verrichten müssen.

Was empfehlen Sie niedergelassenen Ärzten, die noch nicht so digital aufgestellt sind?

Ärzte sollten technisch innovativ sein und was die Denke betrifft mit dem Patienten gehen. Dazu gehört, sich manchmal über gewisse Dinge hinwegzusetzen und nicht aufzugeben, weil beispielsweise die elektronische Gesundheitskarte nicht kommt. Uns erleichtert es letztendlich allen die Arbeit, wenn Terminvergabe, Rezepte und Co. elektronisch funktionieren. Wir wollen damit auch unsere Arzthelferinnen entlasten, die sich dadurch viel effizienter und effektiver um die Patienten kümmern.

Was ist Ihnen in punkto Digital Health am wichtigsten?

Eine enorme Bedeutung kommt der Zeitersparnis und der Erleichterung der Kommunikation zwischen Ärzte zu. Innovationen, die den Datenaustausch erleichtern, spielen eine große Rolle. Aber auch Transparenz für die Patienten wird immer wichtiger. Mit LifeTime machen wir einen Schritt in die richtige Richtung.

 

Möchten Sie LifeTime auch ausprobieren? Testen Sie selbst, wie einfach das digitale Senden von Befunden an Patienten funktioniert – kostenfrei und auch von zu Hause: lifetime.eu

Janika Jonka

Public Relations & Content bei LifeTime