LifeTime Journal

Bundesärztephilharmonie lädt zum zweiten Benefizkonzert

,Musik für das Leben’ – Unter diesem Motto lädt die Bundesärztephilharmonie am 19. November 2017 in die Hamburger Laeiszhalle ein. Das Orchester, das größtenteils aus ehemaligen und praktizierenden Ärzten aller Regionen Deutschlands besteht, spendet die Erlöse dieses Abends dem Hamburger Kinder-UKE. Das Orchester präsentiert seinem Publikum ein musikalisches Programm mit Werken von Antonin Dvořák, Felix Mendelssohn Bartholdy, Michail Glinka, Satoshi Yagisawa und Don Gillis.

Jede verkaufte Eintrittskarte des Benefizkonzertes unterstützt das neue Kinder-UKE. Sämtliche Erlöse des Konzertabends spendet das Orchester der im September 2017 neu eröffneten Kinderklinik. Diese vereint nach ihrem Umzug nun wesentliche Fachbereiche der Kinder- und Jugendmedizin in einem Gebäude. Der Bau auf dem Gelände des Universitätskrankenhauses Eppendorf hat 69,5 Millionen Euro gekostet. Diese Kosten teilten sich das UKE, die Stadt Hamburg sowie private Spender.

Das Konzert

Angeleitet von Dirigentin Elke Burkert wird das Orchester seinen Gästen ein vielseitiges musikalisches Programm präsentieren. Musikalische Gäste wie Christian F. Benning an der Marimba oder das Ensemble ‘Percussion No.1’ sorgen für besondere Klänge. Durch den Abend führt die NDR Kultur-Moderatorin Eva Schramm. Die Schirmherrschaft für das diesjährige Konzert übernimmt Dr. Stefan Renz, Hamburger Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands.

Das Orchester spielt unter anderem das Stück ‚Karneval‘ von Antonin Dvořák, das dieser 1891 komponierte. Es beschreibt einen einsamen Wanderer, der bei Einbruch der Dunkelheit eine Stadt erreicht, in der ausgelassen Karneval gefeiert wird. Gäste des Konzerabends hören zudem die erste Sinfonie des Hamburger Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy, die er 1824 im Alter von 15 Jahren schuf.

In der zweiten Konzerthälfte stehen Werke auf dem Programm, die in Hamburg selten oder noch nie gespielt wurden. Es erklingt die ‚Sinfonie über zwei russische Themen‘, die Michail Glinka 1834 in Berlin komponierte. Über hundert Jahre später, 1937, ergänzte Wissarion Jakowlewitsch Schebalin das kraftvolle Werk.

Solist des Marimbakonzertes von Satoshi Yagisawa ist der junge Virtuose Christian F. Benning. Er sagt über das Konzert: „Ich mag die logische Struktur des Stückes und seinen großen Abwechslungsreichtum. Aber Achtung: Es ist auch extrem einprägsam. Man schwebt in akuter Gefahr, die eine oder andere Passage als Ohrwurm zu behalten…“.

Mit seinem Ensemble ‚Percussion No.1‘ glänzt er anschließend in ‚A Symphony for Fun 5 ½‘ von Don Gillis erneut.

Die Bundesärztephilharmonie

Im Fokus der Bundesärztephilharmonie steht der Benefizgedanke. Entsprechend zahlen die Musiker des Orchesters die anfallenden Kosten für Auftritt, Probezeiten und Unterkunft aus eigener Tasche. Die Philharmonie wurde im August 2015 als gemeinnütziger eingetragener Verein gegründet und besteht aus circa 70 Personen. Das Gründungskonzert im Jahr 2016 fand unter der Schirmherrschaft des Bundesärztekammer-Präsidenten Prof. Dr. Frank-Ulrich Montgomery statt. Die Bundesärztephilharmonie versteht sich nicht als Konkurrenzorchester zu den mittlerweile 26 Ärzteorchestern in Deutschland, sondern als Ergänzungsangebot an die Musiker in diesen Orchestern. Einmal im Jahr werden die besten musizierenden Medizinstudenten, Ärzte und routinierte Instrumentalisten anderer Berufsgruppen zu einer etwa 5-tägigen Probenphase mit anschließendem Konzert eingeladen. Es werden vor allem anspruchsvolle, zu Unrecht weniger aufgeführte Werke mit wechselnden professionellen Dirigenten einstudiert und aufgeführt.

Kartenvorverkauf

 und an den bekannten Vorverkaufsstellen

Janika Ebmeyer

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