LifeTime Journal
Röntgenbilder werden oft auf Patienten-CD mitgegeben

Befunde und DICOM-Bilder auf Patienten-CD – digital und praktikabel?

Während Patienten früher noch mit großen Umschlägen voller Röntgenbilder oder MRT-Befunden die Arztpraxis verließen, erhalten sie heute ihre Patientendaten häufig auf CD. Auf der Patienten-CD können sie ihre Befunde mit nach Hause nehmen und anschließend Ärzte mit relevanten Dokumenten versorgen. Insbesondere für Weiterbehandler können diese Daten hilfreich sein. 

Die gesetzliche Grundlage für die digitale Datenweitergabe an den Patienten liefert unter anderem die europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Nach Artikel 20 haben Patienten das Recht, ihre betreffenden Daten „in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten“.

Das CD-Laufwerk stirbt aus

Auf den ersten Blick verspricht die CD-ROM, ein einfacher Weg für die digitale Datenübermittlung zu sein. Allerdings birgt der Datenträger auch Nachteile. So kann das Brennen einer Patienten-CD je nach Größe der Dateien einige Zeit in Anspruch nehmen. Hinzu kommen Materialkosten und eine begrenzte Lebensdauer. Gebrannte CDs sind unter optimalen Bedingungen fünf bis zehn Jahre nutzbar. Viele CDs sind aber auch schon nach ein, zwei Jahren hinüber. Zudem verfügen heutzutage immer weniger Rechner über ein CD-Laufwerk. So sind CDs für einige der Patienten nutzlos, da die darauf gespeichert Daten schlichtweg nicht mehr abrufbar sind.

Besitzt der heimische Computer noch ein CD-Laufwerk, benötigen Patienten nicht selten ein separates Programm, um beispielsweise DICOM-Dateien zu öffnen. In einigen Fällen enthält die mitgegebene Patienten-CD zusätzlich einen DICOM-Viewer. Ist dies nicht der Fall, müssen Patienten sich die jeweiligen Programme online herunterladen. Aus Sicht des Patienten ist eine CD also meist unpraktisch und kein zeitgemäßer Datenträger.

Sicherheitsrisiko einer Patienten-CD

Einige Praxen lesen mittlerweile aus guten Gründen keine fremden Datenträger mehr auf ihren Computer ein. Zu hoch ist das Risiko, dass die CD mit Viren, Trojaner oder anderer Schadsoftware befallen ist und diese auf den Praxisrechner überträgt. Einige Praxen nutzen für externe Datenträger daher einen eigenen Rechner, der nicht mit dem Praxis-EDV-Netz verbunden ist und über ein Virenschutzprogramm verfügt. 

Wie praktikabel sind CDs in Arztpraxen?

Unabhängig davon, ob Arztpraxen einen separaten PC für externe Datenträger nutzen, ist das Einlesen einer Patienten-CD zeitaufwändig. Beim Einlesen einer CD mit beispielsweise CT-Bildern muss der Praxiscomputer alle Schichten des Bildes laden – das kann mehrere Minuten dauern. Nicht selten kommt es zudem vor, dass Patienten ihre CD vergessen. Das ärgert sowohl den Patienten, als auch den ursprünglichen Herausgeber der CD, der vermehrt mit Rückfragen konfrontiert ist.

Digitale Alternative zur Patienten-CD

Die Datenweitergabe per CD ist also mit einigen Tücken verbunden und nicht so komfortabel, wie es auf den ersten Blick scheint. Dabei gibt es schon heute praktikable digitale Alternativen für die Arztpraxis, um Patientendaten zu übermitteln. Eine davon ist die Lösung LifeTime. Mit der Software können Ärzte Dokumente digital mit Kollegen und Patienten austauschen. Der Versand erfolgt verschlüsselt und ist direkt aus der Praxissoftware möglich.

Und so funktioniert es: Der Versand per LifeTime  läuft wie das Drucken am Praxiscomputer. Praxen empfangen Befunde mit LifeTime in Originalqualität auf dem PC. Patienten erhalten ihre Dokumente in einer gesicherten App auf dem Smartphone. Der Versand erfolgt Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Damit ist die Software eine echte Alternative zur CD. 

Unter lifetime.eu finden Sie weitere Informationen zur Software.

 

Sie wollen Patientendaten digital versenden? Mehr Informationen dazu finden Sie im Artikel ‘Schweigepflicht: Weitergabe von (digitalen) Patientendaten – Was müssen Ärzte beachten?’.

Janika Jonka

Public Relations & Content bei LifeTime